Städtebau & Architektur
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| Rathaus Innsbruck |
Innsbruck verändert sich. Zur Entwicklung der Architektur zwischen 1945 und 1980 in Tirol schreibt Friedrich Achleitner im Vorwort zu Neue Architektur aus Tirol (Wien 1999): Interessant ist, dass bis in die siebziger Jahre überhaupt nur besondere Baukategorien für eine Erneuerung in Frage kamen. Dies ist zunächst, allen voran, der Kirchenbau. Es folgen zaghaft einige private Einfamilienhäuser und schließlich, in den sechziger Jahren, Schulen und Kindergärten. Wenn man vom Schwimmbad Tivoli (...) absieht, entstanden keine nennenswerten öffentlichen Kultur- oder Sportbauten, von Hotel- oder Industriebauten ganz zu schweigen. Rückblickend scheint dies auch für Innsbruck im Wesentlichen repräsentativ zu sein.
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| Sprungschanze Bergisel - Photo: Roland Halbe |
Innsbruck verändert sich. Einen repräsentativen Einblick in die Architektur Innsbrucks von der Jahrhundertwende bis 1980 gibt das Kapitel Innsbruck im (vergriffenen) Band I der Serie Österreichische Architektur im 20.Jahrhundert von Friedrich Achleitner, Residenz-Verlag, Salzburg 1980.
Die jüngere Entwicklung des Baugeschehens auch in Innsbruck behandelt Neue Architektur aus Tirol von Liesbeth Waechter-Böhm, Springer-Verlag, Wien 1999.
2002 haben das Architekturforum Tirol und der renommierte österreichische Architekturkritiker Otto Kapfinger mit dem Architekturführer Bauen in Tirol seit 1980, Pustet-Verlag, Salzburg 2002 eine aktuelle Ergänzung zu Achleitners Standardwerk herausgegeben, in dem Innsbruck mit 74 von insgesamt 260 vorgestellten Bauten prominent vertreten ist.
Seit Mai 2003 werden zwölf moderne und bemerkenswerte Innsbrucker Bauten in der Architekturausstellung austria west tirol vorarlberg neue architektur weltweit in mehreren bedeutenden Städten gezeigt (Mailand, New York, Wien, Prag, Budapest, Madrid, Tokyo und London. In Innsbruck war die Ausstellung im Februar 2005 zu sehen.). Über die Ausstellung ist eine Publikation im Birkhäuser-Verlag, Basel – Boston – Berlin 2003 erschienen.
Im März 2004 wurde Zaha Hadid als erste Frau mit dem Pritzker–Architekturpreis unter anderem für die Sprungschanze am Bergisel ausgezeichnet
Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Österreichische Postsparkasse in Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Wien im November 2004 den Otto-Wagner-Städtebaupreis. Gesucht und ausgewählt wurden dabei städtebauliche Projekte und Realisierungen in Österreich, die einen wesentlichen und herausragenden Beitrag zur urbanen Kultur unseres Landes erbringen.
Der Vorsitz der Jury wurde dabei jeweils von einem bedeutenden internationalen Architekten wahrgenommen (1995: Jacques Herzog, 1998: Lord Norman Foster, 2001: Nicholas Grimshaw), der seine Position in einem begleitenden Vortrag im Otto-Wagner-Gebäude erläutert hat. 2004 übernahm der französische Architekt Dominique Perrault, der mit der Realisierung der Bibliothèque Nationale de France in Paris internationale Bekanntheit erlangte. Neben zwei Preisen wurden neun Würdigungen verliehen, von denen drei die Stadt Innsbruck betreffen:
Hochhausstudie Innsbruck: Pietro Caruso und Rainer Pirka, Hermann Czech und Rainer Köberl, Jourdan und Müller-PAS, helix, Max.Rieder, Architekturforum Tirol, im Auftrag der Stadt Innsbruck/ Stadtplanung
Hauptbahnhof Innsbruck: Riegler Riewe Architekten, im Auftrag der ÖBB
Stadtteilzentrum Olympisches Dorf: Willi Froetscher und Christian Lichtenwagner, im Auftrag der Stadt Innsbruck
AllesWirdGut Architekut ZT GmbH
Architektur im Netz - nextroom
aut.architektur und tirol (ehem. Architekturforum Tirol)
Ben van Berkel
Dieter Henke und Marta Schreieck
Dominique Perrault
Florian Riegler und Roger Riewe
Frötscher und Lichtenwagner
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol
Sektion Architekten
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol
Sektion Ingenieurkonsulenten
Mies van der Rohe Award (EU-Architekturpreis)
Paul Katzberger und Michael Loudon
Pritzker-Architekturpreis
RathausGalerien
Roland Halbe
The Penz-Hotel
Tom Frank und Tilman Probst
Zaha Hadid