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Überschrift Entwicklung & Organisation heute

Entwicklung & Organisation heute

Entwicklung der Behindertenarbeit in Innsbruck

Als im September 1995 die Stelle eines Behindertenbeauftragten der Stadt Innsbruck besetzt wurde, war im Bereich der Behindertenarbeit schon einiges an Vorleistungen erbracht worden. Es galt anfangs, einen Überblick über das umfassende Angebot, insbesondere im Bereich der Sozialvereine, zu gewinnen, um Zweigleisigkeiten zu vermeiden. Aufbauend darauf wurde ein Problemkatalog erstellt und aufgrund der daraus gewonnenen Erfahrungen „Richtlinien für barrierefreies und adaptierbares Bauen“ erstellt.

Im Jahr 1998 wurde ein Konzept zur „Behindertenarbeit in Innsbruck“ vom Gemeinderat beschlossen. Nach dem Ausscheiden des damaligen Behindertenbeauftragten aus dem städtischen Dienst kam es zu einer Reorganisation der Behindertenarbeit in Innsbruck.

Organisation heute

Die Verantwortung für die Behindertenarbeit in Innsbruck trägt der politische Behindertenreferent.

Daneben gibt es drei städtische Behindertenbeauftragte mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen und einen Beirat für Menschen mit Behinderung.

Der Behindertenbeirat besteht derzeit aus 12 Mitgliedern, wobei 6 davon selbst betroffen sind.

Die Kompetenz des Beirates liegt darin, Vorschläge und Emp­fehlun­gen an den politischen Behindertenreferenten und insbesondere an die städtischen Gremien zu erstatten. Die städtischen Gremien haben ihrerseits über die Behandlung der Vorschläge und Empfehlungen dem Beirat Bericht zu erstatten. Bei speziellen Problemstellungen wird der Beirat um betroffene Personen der jeweiligen Zielgruppe bzw. Experten für die Dauer des jeweiligen Projektes erweitert.